Viennale 2013 – Tag 6: Computer Chess

Ich bin mir sicher, in “Computer Chess” steckt irgendein tieferer Sinn – der sich mir nur einfach nicht erschlossen hat. Wie schon beim Film davor, “The Dirties”, war mir der Grund unklar, warum dieser künstlerische Zugang gewählt wurde. Einerseits schwarz weiß- Aufnahmen, andererseits ein pseudo-doku-Stil. Was genau hat man damit bezweckt? Der Doku-Aspekt funktionierte für mich in weiterer Folge nicht mehr, da wir Szenen sehen in denen ganz offensichtlich keine Kamera vor Ort war. Und warum schwarz-weiß? Da die Geschichte in der Vergangenheit spielt und dies visuell vermittelt werden soll? Ich fand es jedenfalls sehr verkrampft – wie auch eine späteren, ganz kurzen Wechsel auf Farbe, aber so, wie Heimvideo-Filmmaterial von damals aussehen würde. Insgesamt wirkte das auf mich unnötig künstlich. Wie gesagt war mir leider auch nicht klar, was uns der Regisseur mit diesem Film sagen wollte. Nach interessantem, vielversprechende Beginn wurde das Geschehen immer absurder und gab es ein paar wirklich schräge Szenen. Mit der zeit war ich das Geschehen – und den Film insgesamt – einfach nur mehr leid, und wäre einmal sogar fast eingeschlafen. Ab spätestens der Hälfte fand ich den Film einfach nur mehr öde, und war ihm zunehmend überdrüssig. Die letzten 30 Minuten haben sich dann überhaupt gezogen. Ich fand ihn jedenfalls sterbenslangweilig und kann ihn, trotz eines interessanten Konzepts, nicht weiterempfehlen. 2/10

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