Ich /slash mich weg – Tag 7: A Field in England

Wie bei meinem Blogeintrag zu “Hail” schon erwähnt gabs in meinem persönlichen /slash-Programm zwei Filme, bei denen ich eher skeptisch war, ob sie meinen Geschmack treffen würden. “A Field in England” ist nun der zweite entsprechende Kandidat. Zwar hatte mit “Sightseers” (den ich letztes Jahr auf der Viennale gesehen hatte) sehr gut gefallen, aber mit seinem Erstling “Kill List” konnte ich eher weniger anfangen, und einige Vorab-Kritiken sahen AFIE wieder eher als Rückkehr zu Ben Wheatleys “Kill List”-Wurzeln. Da schrillten bei mir dann gleich die Alarmglocken. Und so habe ich ihn mir in erster Linie deshalb angesehen, da ich als /Slash-Pass-Besitzer jede Vorstellung “gratis” besuchen konnte. Außerdem gebe ich gerne auch Filmen die auf dem ersten Blick nicht so klingen als würden sie mich ansprechen eine Chance – da man dabei ja durchaus aus das eine oder andere Mal überrascht werden kann. Bei “A Field in England” blieb eine entsprechende positive Überraschung für mich aber leider aus.

“A Field in England” ist ein reines “mood piece”, und fällt in die Kategorie “style INSTEAD OF substance” (statt “nur” style OVER substance). Ein sehr langsames, meditatives Werk, dass bestimmt einige mit seiner ganz eigenen Stimmung und zahlreichen Kuriositäten ansprechen wird – ich zählte nur leider nicht dazu. Mir war das einfach zu weird, die Figuren nicht sympathisch und die Handlung zu dünn. Eingeschlafen bin ich zwar – im Gegensatz zu manch anderem im Kinosaal – nicht, habe aber für all jene denen es passiert ist Verständnis. Das einzige Positive, was ich ihm gegenüber vorbringen kann, sind die visuals. Dank der schwarz/weiß-Inszenierung sah er wirklich schick aus. Leider bleibt eine schön ausschauende Schlaftablette halt leider trotz allem eine Schlaftablette. Wer “Kill List” – im Gegensatz zu mir – mochte, darf zwar gerne auch bei “A Field in England” mal einen Blick riskieren. Aber meines war er halt leider nicht.
3/10

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One Response to Ich /slash mich weg – Tag 7: A Field in England

  1. kalafudra says:

    Als eine der Schläfer*innen im Saal kann ich dir echt nur aus vollstem Herzen zustimmen. Sightseers hat mir, glaub ich, nicht ganz so gut gefallen wie dir, aber wir sind uns auf jeden Fall einig, dass es mit Abstand sein bester ist. 😉

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